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Reiseplanung Vietnam – Tipps und Tricks

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Mit freundlicher Unterstützung von JAHN REISEN.

Asien entwickelt sich bei vielen jungen Menschen zu einem der Wunschziele schlechthin. Asien ist günstig und hat so einiges zu bieten was wir aus Europa nicht so kennen. Doch die Reise nach Vietnam ist lang und muss deshalb ordentlich geplant sein, damit man keine Minute seines Aufenthalts durch Unorganisation verschwendet.
Viele Dinge versteht man selbst erst wenn man in einem Land angekommen ist, aber einiges kann auch vorher gut bedacht werden. Damit ihr bei einer Vietnamreise ein paar Ideen habt an was gedacht werden sollte, habe ich euch hier mal eine Liste mit meinen Tipps zusammengestellt:

  1. Bucht eure Flüge frühzeitig! 
    Bei Fernreisen ist es generell immer wichtig seine Flüge früh zu buchen, damit man noch einen angemessenen Preis bekommt. Es gibt diverse Möglichkeiten den perfekten Flug zu finden.
    Flugportale: Online Seiten wie Skyscanner sind natürlich beliebte Anlaufstellen wenn man einen Flug buchen möchte, doch vorsicht! Oftmals ist der zuerst geschriebene Preis nicht mehr verfügbar und plötzlich soll man das Doppelte zahlen. Dazu kommt bei vielen Airlines noch eine Gebühr für Gepäck und ähnliches.
    Reisebüros: Häufig haben Angestellte in einem Reisebüro andere Möglichkeiten als die Internet Plattformen haben und können individueller auf die eigenen Wünsche eingehen. Einfach mal mit dem im Internet gefundenen Preis ins Reisebüro spazieren und fragen ob sie es vielleicht günstiger hinbekommen. Toll ist in dem Kontext auch, dass man direkt einen persönlichen Ansprechpartner hat, wenn mal etwas schief geht.
  2. Visum
    Ab einem Aufenthalt von 16 Tagen muss jeder Deutsche in Vietnam ein Visum beantragen. Dies kostet in der Regel 50$ und muss schon zu Hause beantragt werden, kann aber erst am Flughafen in Empfang genommen werden. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Short-Notice Visum welches deutlich einfacher zu beantragen ist als ein normales Besuchervisum. Mitbringen muss man natürlich seinen Pass, 50$ in bar und zwei Passbilder auf denen die Ohren nicht verdeckt sind.
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  3. Achtung bei Hotels!
    Wenn der Flug gebucht ist sollte man sich wenigstens für die ersten paar Nächte ein schönes Hotel suchen um erstmal in einem Land anzukommen. Auch hier gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten. Allerdings muss hierbei gerade bei Asiatischen Ländern aufgepasst werden, denn häufig versprechen die Fotos deutlich mehr als man letztendlich bekommt. Der europäische Standart der Reinlichkeit und Perfektion ist hier halt noch nicht überall angekommen.
    Online Reiseportale: Online Reiseportale wie zum Beispiel JAHN REISEN bieten häufig Hotels an und die Konditionen sind ab und an wirklich unschlagbar. Allerdings findet man hier meist eher teurer und schickere Hotels, aber für die ersten oder letzten paar Nächte auf einer Reise kann man sich ja auch mal was gönnen.
    Online Hotelportale: Booking.com gilt als eine der besten Seiten um Hotels zu buchen. Allerdings muss auch hier aufgepasst werden, denn hier darf „jeder“ inserieren und häufig versprechen Fotos und Bewertungen mehr als man bekommt.
    Die tollsten Hotels die ich empfehlen kann waren:
    Hoi An Village Villas – Wunderschönes Hotel, freundliches Personal, allerdings etwas außerhalb wodurch man recht viel Taxi fahren musste, aber auch das ist in Vietnam bezahlbar.
    Eco Luxury Hotel Hanoi – Die Zimmer sind nicht perfekt aber nett und was dieses Hotel unbezahlbar macht ist das großartige Personal und der tolle Service! Hier fühlt man sich sofort wohl.20160302-_MG_9279
  4. Fortbewegung
    Vietnam ist das Land der Motorroller und Vietnamesen transportieren absolut alles auf den kleinen Zweirädern. Gerade in den größeren Städten wimmelt es vor Rollern und man weiß gar nicht so recht wie man durch den Trubel auf die andere Straßenseite kommen soll (der Schlüssel heißt übrigens Ruhe. Einfach langsam und in konstantem Tempo die Straße überqueren und es fahren alle um einen herum.) Auch als Tourist ist es einfach einen Roller zu mieten, allerdings sollte man darüber nachdenken, ob man sich traut in dem Verkehr zu fahren, denn in Vietnam gibt es keine sichtbaren Verkehrsregeln.
    Eine gute Alternative zum Roller ist das Taxi. Taxifahren ist günstig, sicher und schnell. In Vietnam braucht man keine Angst davor zu haben abgezogen zu werden, der Taxameter läuft immer automatisch und es ist ohne Probleme nachvollziehbar wieso man welchen Betrag zahlen muss.
    Busse sind eine tolle Möglichkeit längere Strecken hinter sich zu bringen. Teilweise kann man 3 Stunden Bus fahren und zahlt nur 4€. Auch gibt es in Vietnam viele Schlafbusse um richtig lange Strecken abzufahren, wie komfortabel die sind kann ich allerdings nicht sagen, weil wir das nicht ausprobiert haben.
    Dafür sind wir eine Nacht im Nachtzug unterwegs gewesen. Die Betten in den Nachtzügen sind überaschend bequem, gerade wenn man nicht größer als 1,75m ist und was gibt es entspannteres als am nächsten Morgen zu erwachen und an seinem Zielort angekommen zu sein?
    Flüge, Züge und Busse haben wir in Vietnam immer über eine Webseite mit dem Namen Bao Lau gebucht.20160304-_MG_9431
  5. Bezahlung
    In Vietnam herrscht der Vietnamesische Dong vor, jedoch kann man auch fast immer mit US$ bezahlen. Viele Touristen tauschen deshalb ihr Geld lieber in Dollar um sich nicht mit Beträgen im Millionenbereich abmühen zu müssen, denn der Dong ist wenig wert und 25.000VND entsprechen ca einem Euro. Allerdings schlagen viele Verkäufer bei einem Verkauf in Dollar noch einen deutlichen Mehrpreis oben drauf um die Wechselgebühren zu decken. So macht es häufig mehr Sinn in Dong zu kaufen. Wenn man nach dem Preis in Dong fragt gehen die meisten Verkäufer sofort um 5% runter im Preis.
    Außerdem muss man lernen zu verhandeln. Vietnamesen respektieren Touristen gleich ein bisschen mehr wenn man sich weigert den erstgenannten Preis zu zahlen. Hier auch gerne mal ein bisschen dreist sein und nur die Hälfte bieten, man einigt sich ja eh meistens in der Mitte. Nicht gehandelt wird allerdings in sämtlichen Restaurants und vielen Geschäften die westlichem Standart entsprechen.
  6. Essen und Trinken
    Die vietnamesische Küche gilt unter Asia-Fans als eine der Allerbesten. In Vietnam wird sowieso den ganzen Tag nur gegessen und trotzdem gibt es in Vietnam fast keine Menschen mit Übergewicht. Die Kost ist reichhaltig an Vitaminen und Balaststoffen und arm an Fetten und Zucker. Es wird viel Gemüse gegessen, viel Reis und Reisnudeln und viel Fleisch. Außerdem bekommt man in den Küstenstädten hervorragenden Fisch.
    In vielen Großstädten findet man überall Streetfood Stände. Hauptsächlich Frauen stehen mitten auf der Straße an ihren Grills und bereiten vorzügliche Mahlzeiten zu. Für 1-2€ bekommt man hier immer nur ein Gericht, die Köchin spricht kein Englisch und man behilft sich alleine mit zwei emporgestreckten Fingern um ihr die Anzahl der gewünschten Mahlzeiten zu suggerieren. Was man letztendlich auf dem Teller bekommt ist immer wieder eine Überraschung. Gegessen wird hier häufig auf winzigen Hockern mitten auf der Straße und mit Stäbchen. Wer nicht mit Stäbchen essen kann sollte das besser üben, denn sonst könnte man eventuell verhungern. Zu dem vorzüglichen Essen gibt es traditionell Bier. Bia Hoi ist ein von den Menschen selbstgebrautes Bier ohne jegliche Konservierungsstoffe, weshalb es innerhalb eines Tages auf jeden Fall ausgetrunken werden sollte. In riesigen Fässern gelagert bekommt man dann sein frisches Bier gezapft, eiskalt und super lecker! Da dieses Bier nur um die 3% Alkohol enthält ist es auch völlig ligitim schon zum Mittagessen zu beginnen zu trinken.20160302-_MG_9197
  7. Religion
    In Vietnam gilt der Großteil der Bevölkerung als Buddhistisch, was vielleicht auch einer der Gründe für die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Vietnamesen ist. Tempel sind über jede Stadt verteilt und dürfen teilweise gegen eine kleine Gebühr auch besichtigt werden. Bei vielen Tempeln muss man seine Schuhe ausziehen und darf nicht fotografieren, allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Allerdings sind diese Tempel Gotteshäuser und in Gotteshäusern gibt es einige Regeln die man respektieren sollte. Die Schultern und Beine sind zu bedecken und die Stimme sollte man gedämpft halten. Wenn Fotos gemacht werden dürfen sollte man natürlich versuchen die Betenden nicht zu stören, aber das erscheint mir selbstverständlich.

Habt ihr noch Fragen zu einer Reise nach Vietnam? Ich hoffe diese Tipps helfen ein bisschen zu verstehen worauf man sich in diesem Land einstellen sollte und ihr verspührt jetzt echte Reiselust!

 



Eine Antwort zu “Reiseplanung Vietnam – Tipps und Tricks”

  1. Alexander Stoelzel sagt:

    Wir sind gerade von einer Vietnamreise zurueck. Wir sind auch einmal mit einem Schlafbus gefahren. Wir hatten einen Bus mit Toilette gebucht und uns wurden auch Bilder der Toilette gezeigt aber im Bus war keine Toilette vorhanden. Von Abends 10Uhr bis Morgens 8Uhr war kein Stopp. Der Bus war ueberfuellt. Selbst in den Gaengen wurde geschlafen. Meine Frau bat den Busfahrer einmal anzuhalten um auf die Toilette zu gehen. Nach ueber einer Stund und wiederholten Bitten durften meine Frau viele andere Fahrgaeste in der Wildniss ihr Geschaeft verrichten.

    Bei den Taxifahrten welche wir hatten sind mindestens 2 Taxifahrer absichtlich extreme Umwege gefahren und wollten dann kein Wechselgeld rausgeben.

    Vom Bahnhof von Da Nanh nach Hoi An sind wir mit dem normalen Bus gefahren, welcher offiziel nur 20000Dong kostet. Im Bus welchen viele Backpacker nutzen wurden von den eingesammelten Touristen bis zu 65000Dong pro Person verlangt. Auf der Ruckfahrt hatte wir zum Glueck eine anderen Kontrolleur welcher dann nur die 20000Dong verlangte.

    In Hoi An wurde wir von einem netten Fraeulein mit einer Happy Hour ins Restaurant gelockt wo angeblich jedes zweite Bier „Free“ waere. Als wir gehen wollten sollten wir aber alle Biere bezahlen.

    Wer guenstige Hotels in Vietnam buchen moechte sollte dies lieber ueber booking.com oder Agoda etc tun auch am selben Tag ist dies meistens noch moeglich. Die offiziellen Preise im Hotel waren immer hoeher als wenn man bei booking.com etc. bucht.

    Geld wechseln sollte man am Besten gleich am Flughafen oder in grossen Staedten wie Hanoi,Hue oder Saigon in einer Bank. In Ninh Binh wollte mir keine einzige Bank von 5 Banken Geld umtauschen. Die Wechselkurse in den Hotels waren meistens wesentlich schlechter.

    Mein Kommentar soll nicht ein schlechtes Bild auf Vietnam zeigen aber anderen Reisenden vor allem auch jungen Backpackers helfen sich auf diese Situationen vorzubereiten.

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