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Gedanken im Mai – Auslandssemester

Mir laufen die Tränen runter. Irgendwie passiert das momentan häufiger. Nur noch knapp zwei Monate in Deutschland und dann bin ich so ewig weg. An den Gedanken muss ich mich erst gewöhnen. Knapp 8 Monate Neuseeland stehen bei mir an und meine Gefühle sind gemischt. Ich freue mich unglaublich auf diese Zeit, aber ich lasse auch so Vieles hinter mir. Das Auslandssemester war ein großer Pluspunkt als ich mich für mein Studium entschied, aber jetzt bereitet es mir auch unglaublich viel Stress.

Der Prozess den man durchlaufen muss um dann wirklich fliegen zu können ist irgendwie langwierig. Immer und immer wieder kommt etwas Neues was ich erledigen muss und alte Dinge bauen aufeinander auf. Der Druck wird immer größer je näher das Datum rückt und das gibt mir nicht so richtig ein gutes Gefühl.

Aber genug Negatives! Ich freue mich auch wahnsinnig auf dieses Auslandssemester, diese Zeit für mich! Im Juli fliege ich an das andere Ende der Welt und ich kann es kaum erwarten. Mein Herz hämmert bei dem Gedanken daran. Ich habe so vieles im Kopf und kann es eigentlich gar nicht richtig ordnen. Ich brauche unbedingt noch einen neuen Bikini schreit meine rechte Gehirnhälfte während die Linke dagegen hält und beruhigend spricht: „Das ist in diesem Stadium noch total unwichtig Liebes. Krieg du erstmal dein Visum und dann können wir darüber reden.“ Maulig verzieht sich die Rechte in die hintere Kopfecke. Nur leider braucht man ja zwei Gehirnhälften um zu denken und damit ist dieser Prozess in meinem Kopf dann auch abgestellt. Ich denke einfach gar nicht mehr und verschwende meine Zeit lieber mit viel Schlaf.

Unorganisation ist bei mir momentan gar kein Ausdruck, ich würde es vielleicht Hyper-Super-Unorganisation nennen, jedenfalls was meine Wohnung und meine Neuseelandplanung angeht, der Blog und die Uni sind immer noch in vollster Ordnung. Mysteriös wie Dinge so sehr voneinander getrennt werden können. Und da ist es wieder passiert, mein Kopf ist leer. Meine Gedanken sind in zwei verschiedene Richtungen abgeschweift und PENG alles weg. Ich sag Bescheid, wenn es wieder da ist…



4 Antworten zu “Gedanken im Mai – Auslandssemester”

  1. Alex sagt:

    Hach, das kommt mir so bekannt vor – und ich gehe nur nach Dänemark! Aber mir geht es genauso: ich habe mich für das Studium entschieden, weil es mich interessiert und außerdem, weil ich 3 von 8 Semestern im Ausland verbringen kann und teilweise sogar muss. Mittlerweile bin ich 3 Jahre weiter und freue mich zwar einerseits riesig auf die neue Herausvorderung, aber andererseits…es wäre auch mal schön, einfach irgendwo länger zu bleiben. Wenn ich darüber nachdenke, dass nach Dänemark direkt das nächste Abendteuer auf mich wartet und ich noch nicht mal die leiseste Ahnung habe, in welchem Land ich ab Februar 2016 wohnen werde, würde ich mich am liebsten ins Bett legen und die Decke über den Kopf ziehen. Aber irgendwie ist es auch super spannend und ich freue mich richtig. Ziemliches Chaos im Kopf 😀

  2. dann ist es an der zeit, die mut zuzusprechen: mach dich auf eine spannende zeit mit vielen neuen eindrücken gefasst – und wenn deine gedanken in die heimat schwirren, dann ist das ein gutes zeichen ! viel glück und vor allem: pass auf dich auf !

  3. modepraline sagt:

    Schöner Text, danke dafür! 🙂 Und – es ist schön am anderen Ende der Welt!

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